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Wie Ferrari und Sebastian Vettel Mercedes geschlagen haben.

Sebastian Vettel hat oft genug betont, dass es sein großer Traum ist ein Ferrari-Fahrer zu sein. Wie für so viele von uns (inklusive mir) war Michael Schumacher im roten Ferrari sein Held seit Kindheitstagen.

Nun hat sich gestern sein Traum erfüllt. Er ist ein Grand Prix Sieger in Diensten von Ferrari!

 

„Sebastian war magisch“ Ferrari -Teamchef Maurizio Arrivabene

 



 

Doch wie war das möglich?

Hatte sich nicht jeder nach dem ersten Rennen aufgrund der Dominanz von Mercedes in Australien beschwert, wie langweilig diese Saison wieder werden würde?

„Wir haben die Umstände hier zu unseren Gunsten genutzt.“ Sebastian Vettel

Vettel war von Beginn an auf eine Zweistop-Taktik geplant. Für Mercedes war dies an diesem Wochenende nicht möglich.

Im Vergleich zum Mercedes geht der Ferrari bei hohen Temperaturen nämlich viel schonender mit den Reifen um, was es Ferrari ermöglichte einmal weniger zu stoppen als Mercedes. Außerdem war Vettel so in der Lage beide Mercedes- Fahrer ohne großen Aufwand zu überholen.

Im Gegensatz zu Mercedes konnte Vettel bei der Safety-Car Phase weiterfahren, anstatt Reifen zu wechseln und blieb somit an der Spitze.

Die beiden Mercedes Piloten fielen stattdessen nach den ersten Boxenstopps ins Verfolgerfeld zurück und fingen sich dadurch einen Rückstand auf Vettel ein, den sie nicht mehr aufholen konnten. Zusätzlich trieb die Verfolgungsjagd den ohnehin schon hohen Reifenverschleiß noch weiter in die Höhe.

„Heute kam es darauf an, die Reifen in Schuss zu halten. Ich glaube, dass wir darum die Lücke zu Mercedes verglichen zu Australien schließen konnten“ Sebastian Vettel

 

Fazit:

Ferrari und Vettel erwischten am Sonntag in Malaysia einen perfekten Tag und konnten alle Vorteile die sich boten zu Ihren Gunsten nutzen. Bei Mercedes war genau das Gegenteil der Fall und die Begleitumstände machten aus einem unschlagbaren, ein schlagbares Auto.

Was man am Sonntag morgen geboten bekam, war beste Werbung für Racing und guten Motorsport. Genau das kann die Formel 1 nach den vielen schlechten Nachrichten in der letzten Zeit sehr gut gebrauchen.

Sowohl der Grand Prix von Australien als auch der Grand Prix von Malaysia waren Extrembeispiele im Hinblick auf Dominanz bzw. Schlagbarkeit von Mercedes. Der kommende Grand Prix von China am 12. April wird ebenso wieder ein Extrem sein. Dort werden nämlich die Vorderreifen beansprucht wie nirgendwo anders.

Und zu guter Letzt: dieses Rennen macht Lust auf mehr! Mercedes gegen Ferrari, Vettel gegen Hamilton und Rosberg. Und: Kimi Räikkönen hatte bisher viel Pech, wenn er noch eingreifen kann, erreicht das Duell der beiden Teams ein noch ganz anderes Level.

Game on!

 

Bildquelle: Bild.de/dpa

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