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Geschwindigkeitsfotografie, Mitzieher // Bosch Hockenheim Historic 2016 – Jim Clark Revival //  Samstag 16.04.2016

Am Wochenende beim Jim Clark Festival auf dem Hockenheimring ist mir eine „grüne Katze“ vor die Linse gefahren: ein Jaguar R5 F1-Cosworth in wunderschönem British-Racing-Green und mit kreischendem V10-Cosworth. Am Steuer: der Niederländer Klaas Zwart im Rahmen der BOSS GP.

Fotografiert habe ich mit meiner Sony alpha 700. Ein Stativ besitze ich (noch) keines, die Bilder bearbeite ich mit Photoshop nach. Mein Standort war die Sachskurve im Motodrom des Hockenheimrings.

 

BOSS GP

Die Bezeichnung  „B-O-S-S“ steht für „Big-Open-Single-Seater“, für große, offene und PS-starke Formelfahrzeuge („Einsitzer“) der letzten 10-20 Jahre bis heute.

Das Tolle daran ist, dass man hier unglaublich faszinierende Boliden noch einmal in ihrer geballten Schön- und Lautheit erleben kann.

Allein der brachiale Sound der V10-Monster aus den späten 90er und frühen 2000er Jahren der Formel 1 ist einfach unbeschreiblich. Quasi ein akustischer Orgasmus 😉

Neben besagten Formel 1 Boliden gehen in der BOSS GP auch Autos aus GP2, IndyCar, Renault World Series, Superleague Formula und Formel 3000 aus den unterschiedlichsten Jahrgängen an den Start.

Gewertet wird in 2 Klassen. In der ‚OPEN‘ Klasse treten die Formel 1 und US IndyCar Fahrzeuge ohne Hubraumlimit für die Motoren gegeneinander an. In der ‚FORMULA‘ Klasse fahren Rennwagen aus GP2, Superleague Formula, World Series by Renault 3.5, Nissan 3.0 und der Formel 3000. Hier gilt ein Hubraumlimit der Motoren von maximal 4.2l.

2016 stehen insgesamt 14 Sprintrennen auf dem Plan, die jeweils im Doppelpack an einem Wochenende ausgetragen werden. Neben Hockenheim unter anderem auch in Monza, auf dem Red Bull Ring, in Assen, Imola und auf dem Nürburgring Grand Prix Kurs.

 

Zum Auto:

Der Jaguar R5 war der letzte Rennwagen mit Jaguar-Branding und ging in der Formel-1 Saison 2004 an den Start. Stammfahrer waren „Aussie Grit“ Mark Webber und der Österreicher Christian Klien, der in der Saison 2004 sein F1-Debüt gab.

Mark Webber konnte sich teilweise für ordentliche Startplätze qualifizieren, konnte diese in den Rennen jedoch leider nicht in Punkte ummünzen. Denn während die Aussichten bei den Wintertests 2004 noch vielversprechend waren, entpuppte sich die Zuverlässigkeit des Jaguar R5 doch als ziemlich bescheiden (12 Ausfälle bei 18 Rennen). Dementsprechend enttäuschend verlief die F1-Saison 2004 mit nur 10 Punkten und dem siebten Platz in der Konstrukteurswertung .

Nach der Saison 2004 wurde das Team von Red Bull übernommen und in Red Bull Racing umbenannt. Der Rest ist Geschichte..

 

 

Quellen & weitere Infos: wikipedia, Hockenheim-Historic.de, BOSSGP.com

4 Kommentare zu “Grüne Katze

  1. Pingback: BOSS GP Drama | black stuff f1-blog

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