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Warum die Formel 1 2017 richtig geil werden könnte.

 

2017 ist gerade erst wenige Wochen alt und bis zu den ersten Präsentationen, Testfahrten, geschweige dem Saisonauftakt in Melbourne ist es immer noch eine gefühlte Ewigkeit. Auch wenn es also bisher noch keinen der 2017er Boliden zu sehen gab, gibt es trotzdem oder gerade deswegen genug Gründe sich auf die kommende Formel 1 Saison zu freuen:

Ein neuer Mercedes-Pilot

Allem Anschein nach wird wohl Valtteri Bottas den freien Sitz von Nico Rosberg bei Mercedes erhalten. Eine Bestätigung vom Team dafür gab es aber bislang noch nicht. Jedenfalls: ein neues Gesicht – egal wer es wird – beim Weltmeisterteam dürfte auf jeden Fall für Spannung und Action sorgen.

Schnellere Autos

Die Formel 1 steht vor dem größten Umbruch seit es 2014 die letzte, größere Regeländerung gab. Da die meisten Änderungen mit der Aerodynamik zu tun haben, wird sich vor allem der Look (mehr dazu später) und die Performance der Autos massiv ändern.

Es wird erwartet, dass die bestehenden Rundenzeiten um einige Sekunden nach unten purzeln und die Motorenhersteller versuchen werden, aus den bisherigen Antriebseinheiten noch mehr PS rauszuquetschen. Die Formel 1 wird die Technik einmal mehr an ihr Limit pushen.

Breitere Reifen

Schnellere Rundenzeiten werden nicht zuletzt auch wegen der neuen, breiteren Reifen von Pirelli möglich sein. 25% größere Reifen als 2016 werden für mehr Gummi auf der Strecke sorgen und den Autos einen aggressiveren, brachialeren Look verpassen – bei den Testfahrten kamen die 2017er Schlappen auf Boliden von 2015 montiert schon mal richtig gut.

Ein neuer Look

Mit den breiteren Reifen, einem aggressiveren Look und den neuen Aero-Regeln könnten die neuen Formel 1-Autos richtig fett aussehen – futuristischer, eckiger und kantiger als die aktuelle Generation. Aber auch weil Retro-Elemente, z.B. einem tieferen, breiteren Heckflügel mit einbezogen werden. Erinnert dann etwas an die Formel 1 Mitte bis Ende der 90er. Und war das nicht eine fantastische Ära?

Die bisherigen Entwürfe die zu sehen waren, sind zwar alles nur Konzeptstudien. Fakt ist: die sehen aber allesamt cool und vielversprechend aus. Abwarten und Daumen drücken, dass der Look wirklich so scharf wird..

Neue Gesichter

Diverse Fahrwechsel haben für 2017 schon stattgefunden: Kevin Magnussen ging von Renault zu Haas. Magnussen‘s Platz schnappte sich Nico Hülkenberg, der von Force India zu Renault wechselt und widerum von Esteban Ocon (bisher bei Manor) beerbt wird.

Zwei vielversprechende Newcomer gehen bei McLaren mit Stoffel Vandoorne und Williams mit Lance Stroll an den Start.

Und es sind noch nicht alle Cockpits besetzet, das Transferkarussell dreht sich also munter weiter. Die Frage aller Fragen lautet: schafft es Pastor „Crashtor“ Maldonado wieder zurück auf den Grid?

Günstigere Motoren, einfachere Regeln

Formel 1-Motoren sind und bleiben wahnsinnig teuer, trotzdem sollen sie 2017 1 Million € pro verkaufter Einheit billiger werden, was den Kundenteams zu Gute kommen dürfte. Während der Saison dürfen nur 4 Antriebsstränge verwendet werden, dabei bleibt es. Ebenfalls eine Kostensparmaßnahme.

Für uns als Zuschauer werden die Motorenregeln einfacher. Das verwirrende Token-System wurde verworfen. Man erinnere sich an 55-Startplätze-Strafe für Lewis Hamilton weil Mercedes durch eine Grauzone im Reglement neue Motorenteile in Hamiltons Ersatzteilelager mogelte. Das ist jetzt – Gott sei Dank – Geschichte.

Eine neue Rangordnung

Wie sich die Einführung neuer Regeln und technischer Spezifikationen auf die Rangordnung auswirkt, weiß man nie so genau. Es spricht aber immer dafür, dass das Starterfeld durcheinander gewürfelt wird.

So wurde Red Bull von 2008 auf 2009 von einer grauen Maus im Mittelfeld zum Siegerteam, Mercedes von 2013 auf 2014 vom Verfolgerteam zum Maß aller Dinge.

Die Chance also für Ferrari oder Red Bull, Mercedes den Platz an der Spitze streitig zu machen oder für ein paar der Hinterbänkler den Sprung in die Punkte, vielleicht sogar mal aufs Podium zu schaffen.

Fazit

Größere Reifen, späteres Bremsen, früheres Beschleunigen = schneller durch die Kurven. Dazu eine neue Aero, die auch noch ihren Teil – optisch und technisch – beiträgt, bedeutet: viel mehr G-Kräfte wirken auf die Fahrer, Autos werden zu Biestern, die erst mal gebändigt werden müssen und um einiges schwieriger zu fahren sein werden.

Einfache Rechnung:

Schnellere Kurvengeschwindigkeiten durch mehr Grip = mehr Überholmanöver = bessere Rennen + frische Gesichter.

Es spricht einiges für eine richtig tolle Formel 1 Saison 2017.

 

 

Quellen: Facebook, WTF1, YouTube

 

 

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